„Sterben kann ich überall!“
„Nie wieder Krieg!“ ist out. Krieg wird uns wieder schmackhaft gemacht und wir sollen mittendrin sein und das auch noch selber wollen!Es geht nicht um die Verteidigung unserer Heimat Österreich, sondern um die Durchsetzung von Weltherrschaftsansprüchen einer fremden Macht.
Dafür sollen wir unsere Neutralität opfern. Dafür sollen wir unsere Freiheit und Unabhängigkeit opfern. Und dafür sollen wir unsere jungen Männer (und vielleicht sogar auch jungen Frauen) opfern!
„Jeder Schuß ein Ruß!“ – „Bluat muaß runna!“ – „Gold gab ich für Eisen!“
So fing man vor 112 Jahren unsere Großväter ein.
„Zu Weihnachten sind wir wieder zu Hause!“
1918: 10 Millionen Tote
1945: 50 Millionen Tote
Seit 1945 weltweit über 200 Kriege – und jetzt kommt Mitteleuropa dran!
Am Ende nur Elend und Tod.
Ich klage an: die Medien, die sich wieder (wie schon bei Corona) kaufen und mißbrauchen lassen, diesmal um unsere Welt in den sicheren Abgrund zu stürzen!
Ich klage an: die Politiker, die unsere Neutralität verächtlich machen, untergraben und immer wieder verraten, so lang bis Österreich wirklich seines Ansehens entblößt und vor aller Welt unglaubwürdig im Gleichschritt mitmarschiert zu den „Nackten und den Toten“.
Ich klage an: unsere Mitbürger, die in diesem Traumtaumel gedankenlos mitwanken, wieder nicht aufwachen, wieder nicht aufstehen, wieder nicht Widerstand leisten, solange es noch möglich ist!
Aufrüstung Europas um 800 Milliarden Euro Schulden, Anspannung, Kriegswirtschaft.
Räder rollen (wieder) für den Sieg!
Was wollt ihr: Butter oder Kanonen?
Wollt ihr den totalen Krieg?
Ein General: Die Gesellschaft müsse „wieder lernen, ihre Kinder im Krieg zu verlieren.“
Und die gewählten Volksvertreter haben stumm genickt.
Sie hätten wie ein Mann aufspringen und niederbrüllen müssen:
„Wir wollen keinen Krieg!“
Jetzt ist die Stunde, in der sich das Volk noch zu Wort melden kann und muß. Wir wollen nicht untätig der Generalmobilmachung entgegenzittern. Wenn diese erst ausgerufen ist, unsere Söhne, Neffen und Großneffen (und vielleicht auch die Töchter und Nichten) in Uniformen gesteckt und ihnen ein Schießprügel in die Hand gedrückt wird, dann ist es zu spät.
Am 26. Oktober 2007 wurde der österreichische Wehrdienstverweigerer und damit Widerstandskämpfer Franz Jägerstätter, den die Nationalsozialisten ermordet hatten, im Linzer Mariendom in einer großen Festfeier als Märtyrer seliggesprochen! Als sein liturgischer Gedenktag wurde der 21. Mai festgelegt. Die Treue zu seiner Gewissensüberzeugung, auf Grund des Liebesgebotes dürfe er nicht mit der Waffe kämpfen, das Bekenntnis zu Gewaltlosigkeit und Frieden, hat ihn sein irdisches Leben gekostet.
Ihn haben wir als Vorbild, dem wir nacheifern dürfen, ihn haben wir als Fürsprecher, den wir für uns und unsre Heimat anrufen dürfen, zu dessen Reliquien (Asche) wir hinpilgern dürfen.
Jetzt ist die Stunde, in der sich das Volk noch zu Wort melden kann und muß.
Denn wenn die Generalmobilmachung ausgerufen ist, dann ist es zu spät.
Der Widerstand gegen Krieg muß in der Tat beginnen:
Jetzt!!!
Denn sterben kann ich überall …
In besonderer Sorge,
mit freundlichen Güssen
Ihr Dr.med.Johann Wilde
Vollständiger Artikel unter: vita-et-veritas.com/aerzte-fuer-das-leben/