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Irapuato

3-Feinde des Wirkens Gottes
Immer wieder kommt der Vorwurf: Warum greift Gott nicht ein? Warum verändert das Evangelium die Welt nicht auf einen Schlag? Warum sind wir selbst noch nicht besser geworden? Im Gleichnis vom Sämann und dem Samenkorn zeigt Jesus, welche Feinde gegen das Eingreifen Gottes kämpfen. Der Göttliche Sämann ist Jesus selbst. Er sät das Wort Gottes in unsere Herzen, durch das Gott uns und die Welt verändern will. Doch nun tritt der erste Feind in Aktion, der Gegenspieler Gottes. Als Geistwesen wirkt er, der Teufel, auf unsere Gedankenwelt ein, damit wir an alles andere denken, nur nicht an Gott und Sein Wort. Da denke ich an die große Versuchung durch das Handy: Durch die Algorithmen werden wir immer mehr in die schillernde Gedankenwelt des Internets hineingezogen, davon abhängig oder sogar süchtig gemacht. So bleibt einfach kaum mehr Zeit für das Hören auf Jesus. Heilmittel: Handyzeit begrenzen und stille Zeit für Jesus schaffen. Dann folgt der zweite Feind: Die gottferne Gesellschaft. Wir nehmen freudig das Wort Gottes auf, das wir gehört haben. Doch bald daraufhin folgt die Prüfung durch unsere Umwelt. Wir werden nicht verstanden, wenn wir über Jesus sprechen ja sogar ausgelacht, links liegen gelassen, verachtet… Aus Feigheit und Menschenfurcht ziehen wir uns oft zurück. Heilmittel: Das Wort Gottes verinnerlichen, so dass uns die negative Meinung anderer nicht mehr aus der Bahn wirft. Und zuletzt der dritte Feind: Unser eigenes ICH. Das Wort Gottes wird erstickt durch unsere eigenen Genüsse. Das ist wohl der schlimmste Feind, denn dieser ist in uns, unser eigenes fettes Ich, um das wir fortwährend kreisen. Heilmittel: Sich klar und eindeutig für Jesus zu entscheiden: Jesus, ich wähle Dich und Dein Evangelium widersage aller Lust und Laune und übergeb Dir alle Sorgen. Jesus, ich gebe mich Dir hin. Sorge Du! So fällt das Samenkorn des Wortes Gottes auf guten Boden, bei all denen, „die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören daran festhalten und durch ihre Ausdauer Frucht bringen.“ (Lk 8,15)

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Danke und vergelts Gott.

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Irapuato

Pater Rico Sven Christian Köhler