Prevost sagt, "wir sollten uns nicht 'in unsere eigenen religiösen Gewissheiten zurückziehen"
Obwohl es für Katholiken offensichtlich sein sollte, dass die Kirche nie einen Konflikt zwischen religiösen Gewissheiten und einer authentischen Beziehung zu Christus gesehen hat, lohnt es sich, sich daran zu erinnern, wie Paulus diese Angelegenheit sah:
Gal 1,8-10 Aber sollten auch wir oder ein Engel vom Himmel euch eine andere Heilsbotschaft verkünden wollen, als wir euch verkündet haben, der sei verflucht! Was wir eben gesagt, das wiederhole ich jetzt: Sollte jemand euch eine andere Heilsbotschaft verkünden, als die ihr erhalten habt, so sei er verflucht! Rede ich etwa jetzt Menschen zulieb oder Gott, oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefallen wollte, könnte ich Christi Diener nicht sein.
Die Worte des heiligen Paulus sagen uns, dass wir den Überzeugungen und religiösen Gewissheiten, die durch die Kirche weitergegeben wurden, absolut festhalten müssen. Tatsächlich ist jeder, der uns sagt, wir sollten es anders tun, ein Gräuel. Außerdem sagt Paulus uns, dass die Entscheidung, der unveränderlichen christlichen Wahrheit zu folgen, der Weg ist, Gott zu dienen und zu gefallen, was notwendigerweise bedeutet, dass es der Weg ist, "eine authentische Beziehung zu Christus" zu pflegen.
Es scheint, dass das Erstaunlichste daran die Vorstellung ist, dass die Kirche selbst bereit sein muss, "unbekannte Wege zu gehen und Entscheidungen zu treffen, die sich anders vorstellen als die, die wir uns vorgestellt hatten." Wie er sagte, können weder einzelne Katholiken noch die Kirche einfach "die Dinge so tun, wie wir sie immer getan haben. (Tradition)"
So schrecklich das auch ist, zumindest ist Prevost ehrlich.
Auszug aus: Leo XIV says we shouldn't 'retreat into our own …