Marina Weiss

Deutschland steckt in einer Beziehungskrise. Noch nie gab es so viele Menschen ohne festen Partner. Drei Viertel aller unter 30-Jährigen sind in keiner Liebesbeziehung. Das liegt zum einen daran, dass sich das Erwachsenwerden nach hinten verschoben hat, oder dass die Mobilität durch Ausbildung und Beruf zugenommen hat. Zum anderen liegt es aber auch an mangelnder Bindungsfähigkeit, die verschiedene Gründe hat.
Dabei sind dauerhafte Beziehungen, vor allem die Ehe, einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um das physische, psychische und finanzielle Wohlergehen von Menschen geht. Verheiratete werden seltener krank, sind glücklicher und stehen finanziell besser da. Eine echte, tiefe Beziehung ist laut der Harvard-Langzeitstudie „Harvard Study of Adult Development“ ein Kernfaktor eines erfüllten Lebens. Deren aktueller Leiter Robert Waldinger betont: „Die wichtigste Botschaft aus der Studie ist: Gute Beziehungen machen uns glücklicher und gesünder. Punkt.“
Ein Startup hat eine App entwickelt …Mehr

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AmaMi: Wie ein Startup die Beziehungskrisen unserer Zeit lösen will

Interview mit Katharina von Degenfeld
Immer mehr Singles – und bestehende Liebesbeziehungen kriseln. Was tun? Mit der AmaMi-App will ein Startup einen innovativen Ansatz für Beziehungsgesundheit gefunden haben. Corrigenda hat mit einer Entwicklerin gesprochen.
Katharina von Degenfeld, Kopf hinter der AmaMi-Single-App: „Die Frau, und zwar jede, ist – unabhängig von ihrem Beziehungsstatus – gewollt, einzigartig und wertvoll“
© AmaMi
Deutschland steckt in einer Beziehungskrise. Noch nie gab es so viele Menschen ohne festen Partner. Drei Viertel aller unter 30-Jährigen sind
in keiner Liebesbeziehung. Das liegt zum einen daran, dass sich das Erwachsenwerden nach hinten verschoben hat, oder dass die Mobilität durch Ausbildung und Beruf zugenommen hat. Zum anderen liegt es aber auch an mangelnder Bindungsfähigkeit, die verschiedene Gründe hat.
Dabei sind dauerhafte Beziehungen, vor allem die Ehe, einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um das physische, psychische und finanzielle Wohlergehen …

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Marina Weiss

Im Don von Xanten liegt statt Kirchenbänken seit Sonntag ein 14 Meter langer Abguss eines Buckelwals. Es ist Kunst, doch Kunst ist niemals neutral. Sie vermittelt eine Botschaft. Und die Botschaft von Xanten lautet nun: „Schöpfung bewahren“ statt „Seelen retten“.

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Walkampf in Xanten

Statt Seelen retten „Schöpfung bewahren“?
Im Dom von Xanten liegt statt Kirchenbänken seit Sonntag ein 14 Meter langer Abguss eines Buckelwals. Es ist Kunst, doch Kunst ist niemals neutral. Sie vermittelt eine Botschaft. Und die Botschaft von Xanten lautet nun: „Schöpfung bewahren“ statt „Seelen retten“. Ein Kommentar
Abguss eines Buckelwals im Xantener Dom: Es heißt nicht „Tretet Greenpeace bei“, sondern „Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“
© Jürgen Flatken
Im Jahr 2009 verlas der Spiritual im Priesterseminar Münster einen Brief Benedikts XVI. zum Priesterjahr mit einem markanten Zitat Jean-Marie Vianney, bekannt als Pfarrer von Ars:
„Lasst eine Pfarrei zwanzig Jahre lang ohne Priester, und man wird dort die Tiere anbeten … Der Priester ist nicht Priester für sich selbst, er ist es für euch.“
Ich dachte: Der „Pfarrer von Ars“ ist heute kein realistisches Ideal mehr. Und außerdem – nach 300 Jahren Aufklärung – wer würde denn noch auf die Idee kommen, Tiere anzubeten oder …

1846
Turbata

Marina Weiss: Es ist zwar viele Jahrzehnte her, doch einmal sah ich den Xantener Dom und werde das nie vergessen! So schön, vor allem für Personen, die in der Diaspora diesbezüglich nicht verwöhnt sind. Gleichzeitig wanderte ein Student mit einer Gruppe durch den Dom, erklärte vieles, und ich durfte teilhaben. Es war traumhaft. - Und nun wagt man, das Gotteshaus durch einen Wal zu verschandeln. UNFASSBAR!

Marina Weiss

Der neue Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz ist ein Ordensmann – und ein freundlicher Wink nach Rom. Obwohl Heiner Wilmer in der Vergangenheit das fragwürdige Ideal eines liberalen Synodalbischofs zeigte, überraschte sein erster Auftritt nach der Wahl.

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Einer ohne deutsch-katholischen Mief

Bischof Heiner Wilmer
Der neue Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz ist ein Ordensmann – und ein freundlicher Wink nach Rom. Obwohl Heiner Wilmer in der Vergangenheit das fragwürdige Ideal eines liberalen Synodalbischofs zeigte, überraschte sein erster Auftritt nach der Wahl.
Bischof Heiner Wilmer SCJ beim Pressestatement zur Wahl zum neuen Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz auf deren Frühjahrsvollversammlung in Würzburg
© IMAGO / Future Image / Corrigenda-Montage
Nicht nur die Amtszeit
Georg Bätzings als Vorsitzender hat ihr Ende erreicht. Auch der Apostolische Nuntius in Deutschland, Nikola Eterović, hielt am Montag seine womöglich letzte Rede vor der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Eterović steht vor seiner Abberufung. Der Kroate ließ es sich aber nicht nehmen, seinen Auftritt für eine freundliche Ermahnung an die deutschen Kollegen zu nutzen.
Über Jahre hatte Eterović – ganz Diplomat – den Synodalen Weg …

61K
Josefa Menendez

Wilmer verurteilt katholische Gläubige, die "nur auf die Eucharistie fixiert" sind. Er befürwortet die Frauenordination und das Ende des Zölibats.

Katja Metzger teilt das

"Auch gesellschaftspolitisch tat sich Wilmer bisher eher als jemand hervor, der dem Zeitgeist hinterherlief. Er warnte vor der Leugnung des Klimawandels und sagte über die Aktivisten von Fridays for Future: „Kreativ wie der Schöpfergott, geistreich wie der Heilige Geist und hellwach wie Jesus Christus“. In der Corona-Zeit kritisierte er eine „Fixierung auf die Eucharistie“. Innerkirchlich machte er Furore, als er davon sprach, dass der Machtmissbrauch in der DNS der Kirche stecke. Obwohl er einerseits dazu aufforderte, dass die Kirche sich bei parteipolitischen Themen eher zurückhalten sollte, warnte er mehrfach vor der AfD."

Marina Weiss

Hebammen sind unentbehrliche Starthelfer ins Leben. Doch Abtreibungsbefürworter vereinnahmen den Beruf immer mehr: Hebammen sollen angebliche Versorgungslücken bei Abtreibungen schließen. Diese gibt es jedoch zunehmend in der Geburtshilfe.

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„Zu wenig Abtreibungsärzte“: Sollen deswegen auch Hebammen abtreiben?

Hebammen in Deutschland
Hebammen sind unentbehrliche Starthelfer ins Leben. Doch Abtreibungsbefürworter vereinnahmen den Beruf immer mehr: Hebammen sollen angebliche Versorgungslücken bei Abtreibungen schließen. Diese gibt es jedoch zunehmend in der Geburtshilfe.
In Deutschland führen Hebammen bislang keine Abtreibungen durch, weil dies im Hebammenberufsgesetz nicht verankert ist. Doch mehrere Organisationen möchten das ändern
© IMAGO / Jochen Eckel / Canva / Corrigenda-Montage
Hebammen stehen Frauen bei der Geburt ihres Kindes bei. Sie tragen dazu bei, dass eine Geburt gut verläuft und das Baby gesund zur Welt kommt. Auch nach der Geburt stehen sie den Müttern mit Rat und Tat zur Seite. Ihr Wissen und ihr Beistand sind außerordentlich wichtig für Kind und Mutter und daher erfuhr das Berufsbild der Hebamme über Jahrhunderte hinweg größten Respekt. Hebammen sind Helferinnen für einen guten Start in das Leben.
Doch das ist nicht mehr ausschließlich so, denn sie können das Leben auch …

11K
Christine Juhre

Eine Hebamme, die gleichzeitig für die Tötung eines Menschen sorgt ist ein Widerspruch in sich. Ich möchte nicht in ihre Hände geraten. Die Caritaspräsidentin Weiskop Defaa befürwortet die Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Die Kirche schmückt sich mit einer solchen Einrichtung als wohltätig.

Carlus teilt das
Marina Weiss

Die Entscheidung, ihr Kind abzutreiben, komme der Auswahl eines Burgers gleich. „Und, bam, ihr seid den Braten los!“ So äußert sich die deutsche Influencerin Suki Tegan. Unsere Autorin, eine Medizinstudentin, sagt: Abtreibungen sollten nicht sprachlich verharmlost werden.

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Abtreibung – leichter als eine Bestellung bei McDonald’s?

Influencerin Evil Suki
Die Entscheidung, ihr Kind abzutreiben, komme der Auswahl eines Burgers gleich. „Und, bam, ihr seid den Braten los!“ So äußert sich die deutsche Influencerin Suki Tegan. Unsere Autorin, eine Medizinstudentin, sagt: Abtreibungen sollten nicht sprachlich verharmlost werden.
Suki Tegan („Evil Suki“) in ihrem Videoclip „Abtreibung in drei Schritten“: Partnerwahl, GV, Abtreibung in Fastfood-Manier
© Screenshot
https://www.tiktok.com/@evil_suki / Canva / Corrigenda-Montage
„Die Entscheidung abzutreiben ist mir leichter gefallen als die Entscheidung, ob ich mir einen McChicken oder einen Cheeseburger bei McDonald’s bestelle.“
Diese Aussage tätigt Suki Tegan, eine deutsche Influencerin, in einem ihrer Kurzvideos auf TikTok. Dieses trägt den Titel „Abtreibung in drei Schritten“. Während sie sich vor der Kamera die Haare kämmt, sich schminkt und zurechtmacht, spricht sie beiläufig über ihre Abtreibung. Weiter sagt sie: „Ich weiß, viele würden sich wünschen, dass ich …

31K
Heribert Nuhn

Trotz dieser lockeren Entscheidung sieht sie aber recht verkniffen aus. Menschen, die vom etwas anderen Restaurant kommen, sehen gelöster aus.

viatorem

Manche, müssen ihrem Herrn immerwährend Menschenopfer bringen, sonst bekommen sie schreckliche Probleme, sie sind Gefangene geworden...so es hat mir einstmals eine gläubige Frau erzählt .
Vor allem die Abtreibung bzw. die Ermordung der Ungeborenen, stehen ganz oben auf dessen Wunschliste.

Marina Weiss

Die Bundesregierung fördert den Abtreibungsriesen International Planned Parenthood Federation (IPPF) jährlich mit Millionen Euro deutscher Steuergelder. Bislang weitgehend unbemerkt. CDU-Abgeordnete stellen die Förderung nun in Frage. Einer wird besonders deutlich.

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Die Luft für den Riesen wird dünner

Abtreibungs-Komplex IPPF
Die Bundesregierung fördert den Abtreibungsriesen International Planned Parenthood Federation (IPPF) jährlich mit Millionen Euro deutscher Steuergelder. Bislang weitgehend unbemerkt. CDU-Abgeordnete stellen die Förderung nun in Frage. Einer wird besonders deutlich.
Demonstration für Legalisierung von Abtreibungen in Berlin am 7. Dezember 2024: Mit dabei auch das von der IPPF geförderte „Bündnis Abtreibung entkriminalisieren“
© Screenshot Instagram/abtreibung_legalisieren / Corrigenda-Montage
„Die Kräfte, die sich gegen sexuelle und reproduktive Rechte stellen, mögen härter denn je daran arbeiten, hart erkämpfte Errungenschaften zurückzunehmen, aber die IPPF kämpft an allen Fronten, nicht nur um rückschrittliche Veränderungen zu verhindern, sondern auch um Rechte zu fördern und Fortschritt voranzutreiben.“
Dieser kämpferische, an sozialistische Manifeste erinnernde Satz steht am Beginn des Abschnitts „Move the Sexuality Agenda“ (etwa: „Die Sexualitätsagenda …

1978
walter kahn

AU wacht die CDU bei den Wahlen auf...

Marina Weiss

Ehepartner sind zwei zufällig zusammengewürfelte Personen, die eigentlich gar nichts miteinander zu schaffen haben. Das will das Parlament den Schweizern jedenfalls gerade beibringen.

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Die Ehe als Feindbild

Kolumne „Der Schweizer Blick“
Ehepartner sind zwei zufällig zusammengewürfelte Personen, die eigentlich gar nichts miteinander zu schaffen haben. Das will das Parlament den Schweizern jedenfalls gerade beibringen.
Ein Ehepaar feiert seine Goldhochzeit: Wer die Ehe als Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft versteht, tut das nicht aus Geringschätzung gegenüber Frauen. Zwei Menschen entscheiden sich bewusst dazu, ihr Leben und oft auch ihr Einkommen zu teilen.
© IMAGO / Funke Foto Services
Man kann das Richtige wollen und das Falsche tun. Den besten Beweis dafür liefert der kommende 8. März. Dann wird in der Schweiz über die Einführung der sogenannten
Individualbesteuerung abgestimmt.
Das Anliegen adressiert ein echtes Problem. Ehepaare werden heute gemeinsam besteuert, wer im Konkubinat lebt, versteuert sein Geld einzeln. Das Konkubinat ist ein Personenstand des Zusammenlebens, bei dem zwei unverheiratete Partner unter einem Dach zusammenleben.
Dazu kommen unterschiedliche Steuertarife …

2766
Ein Woelkchen

Das Buch der Wahrheit - 655. Die Familieneinheit …

Karl Jürgen Schimpf

BDW 655. Die Familieneinheit und deren Zerstörung sind die Wurzel von allem.

Marina Weiss

Die Katholische Kirche in Deutschland leidet an einer Krankheit, die bei der abschließenden Sitzung des „Synodalen Wegs“ wieder deutlich wurde. Dabei weht aus Rom ein anderer Wind. Was auch die Nachfolge des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz betreffen wird.

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Synodaler Weg am Ende: Wohin steuert die deutsche Kirche?

Bätzing-Nachfolge
Die Katholische Kirche in Deutschland leidet an einer Krankheit, die bei der abschließenden Sitzung des „Synodalen Wegs“ wieder deutlich wurde. Dabei weht aus Rom ein anderer Wind. Was auch die Nachfolge des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz betreffen wird.
ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp und DBK-Vorsitzender Georg Bätzing: Folgt Kompromiss oder Konfrontation mit Rom?
© Synodaler Weg / Marko Orlovic / Canva / Corrigenda-Montage
„Let’s talk about sex!“ Unter diesem Motto hätte auch die abschließende evaluierenden Sitzung des „Synodalen Weges“ Ende vergangener Woche stehen können. Der Limburger Bischof Georg Bätzing hob zum Beginn gleich hervor: Nun nehme man LGBTQ-Personen, queere Personen und Homosexualität „ganz anders wahr“ in der Katholischen Kirche. Der Chef der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) betonte den „Kulturwandel“.
Die Internetplattform
katholisch.de hob die drei großen Fragen hervor, die behandelt worden seien: die Öffnung des Zölibats …

1995
a.t.m

Es wird leider nach wie vor der große Fehler gemacht, das die "Körperschaften öffentlichen Rechts der katholischen?? Kirchen des deutschsprachigen Raumes" immer noch als Teil der "Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche Gottes unseres Herrn" angesehen und dieser zugerechnet werden, den eines ist vermutlich jeden User hier klar, solche Personen wie Bätzing, Marx, Schönborn, Glettler, Stetter-Karp, H. Schüller, Heizer, Lumetzberger usw. usw. wirken nicht mehr im Sinne Gottes unseres Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche, sondern eben nur mehr im Sinne des Widersacher Gottes unseres Herrn und seiner AFTERKIRCHE.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

Marina Weiss

Das Narrativ von Familie als rein privates Idyll ist nicht harmlos – es ist das Einfallstor für den Verlust bürgerlicher Freiheit. Wer die Familie auf eine emotionale „Kuschelecke“ reduziert, beraubt sie ihrer politischen und kulturellen Abwehrkraft.

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Die Familie als Bollwerk gegen die totale Vergesellschaftung

Die letzte Festung
Das Narrativ von Familie als rein privates Idyll ist nicht harmlos – es ist das Einfallstor für den Verlust bürgerlicher Freiheit. Wer die Familie auf eine emotionale „Kuschelecke“ reduziert, beraubt sie ihrer politischen und kulturellen Abwehrkraft.
Eine fünfköpfige Familie steht in der hohen Umfriedung ihres Eigenheims: „Der moderne Wohlfahrtsstaat konnte nur zu seiner jetzigen Größe wachsen, indem er den Oikos systematisch entkernte.“
© IMAGO / Westend61
Das moderne Familienbild gleicht oft einem Biedermeier-Gemälde: ein privates Idyll, eine Insel der bloßen Emotion, säuberlich getrennt von der rauen Welt der Ökonomie, der Macht und des Rechts. Der moderne Mensch, erschöpft vom Hamsterrad der Funktionalität und der bürokratischen Gängelung, sieht die Familie als den Rückzugsort, an dem er „fühlt“, sich regeneriert und für den nächsten Arbeitstag stärkt. Die harten Realitäten des Lebens – Bildung, Altersvorsorge, Krankenpflege und Rechtssicherheit – wurden …

819
De Profundis teilt das
Marina Weiss

Was bringt uns das Ringen um Formulierungen in Verträgen oder um die exakte Regelung der Migration, wenn wir gleichzeitig keine Kinder mehr bekommen? Das Schweigen darüber ist besonders in einem Punkt erschreckend laut. Ein Kommentar von Matthias Schäppi

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Ein Land verliert seine Seele

Geburtenrückgang und Abtreibungen in der Schweiz
Was bringt uns das Ringen um Formulierungen in Verträgen oder um die exakte Regelung der Migration, wenn wir gleichzeitig keine Kinder mehr bekommen? Das Schweigen darüber ist besonders in einem Punkt erschreckend laut. Ein Kommentar
Leerer Kinderspielplatz in der Schweiz: Welchen Sinn hat der Kampf um Schweizerische Werte, wenn unser Land gleichzeitig seine Zukunft verliert?
© IMAGO / YAY Images / Geisser / Corrigenda-Montage
Am 10. November 2025 veröffentlichte das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) eine nüchterne
Medienmitteilung. Ihr Inhalt hätte eine politische Debatte auslösen müssen. Er tat es nicht.
Die zusammengefasste Geburtenziffer lag 2024 bei durchschnittlich 1,29 Kindern je Frau – so tief wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Schweizerinnen bringen laut dieser wichtigen demografischen Kennzahl in ihrem Leben 1,2 Kinder zur Welt, Ausländerinnen 1,5. Auch die Erst- und Zweitgeburten gingen zurück, das heißt, es gab …

2642
Alfredus .

@Marina Weiss Ja, es ist zum Weinen, Europa und der Westen sterben aus, weil sie ihren Nachwuchs quasi umbringen ... ! Gleichermaßen steigt die Gottlosigkeit und das sündige Tun ! In der Bibel kann man lesen, dass Gott immer wieder Völker die seine Gebote missachtet haben, aussterben ließ und durch andere Völker ersetzt hat . Man braucht nicht groß rechnen, wie lange es dauern wird und die Europäer zu einer Minderheit werden, mit all den Konsequenzen die sich daraus ergeben ... !

Karl Jürgen Schimpf

stimmt! die Europäer treiben sich ab.