28. Mai: Seliger Stefan Wyszyński
Gar mancher Heiliger war in der Kindheit ein „Lausbub”.
(Ob es auch „Lausmädchen” gibt?...) Was den seligen Stefan Wyszyński betrifft, so berichtete einer seiner ehemaligen Schulkameraden: „Stefan war nicht gleich so heilig! Er zog die Mädchen gerne an den Haaren. Und wenn wir keinen Test wollten, gossen wir [nämlich er, Stefan und andere Schulkameraden] die Tinte aus den Tintenfässern oder stopften sie mit Löschpapier aus.” Dazu muss man wissen, dass die Schüler dort damals weder Füllfedern noch Kugelschreiber hatten. In der Mitte jeder Schulbank befand sich ein Tintenfass, das die Schüler benutzten. Wenn nun keine Tinte mehr drin war, konnte man auch keinen Test schreiben...
Von den schulischen Fächern mochte Stefan am wenigsten die Naturwissenschaften, am allerwenigsten Mathematik. Zu Hause spielte er am liebsten mit seinen Schwestern. Während eines Spieles passierte es einmal, dass er sich so aufregte, dass er die Stoffpuppen der Schwestern zerriss und im Ofen verbrannte. Als …Mehr