Christoph Heger
Christoph Heger

Kardinal Müller: Übernahme der orthodoxen Ehe-Scheidung unmöglich
Der Begriff der Barmherzigkeit beziehe sich wie auch Umkehr und Buße im Zusammenhang mit der Ehe „auf den Neuanfang in der bestehenden ehelichen Lebensgemeinschaft und nicht auf eine neue Ehe zu Lebzeiten des Ehepartners“. Das sagte der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, im Gespräch mit der FAZ.
Die Praxis in den orthodoxen Kirchen, wo zweite und dritte Verbindungen toleriert würden, lehnt Müller für die katholische Kirche ab: „Dagegen hat die katholische Kirche trotz aller Schwierigkeiten dran festgehalten, dass erst nach dem Tod des ersten Partners der Zurückgebliebene frei ist, eine neue Ehe einzugehen.“
Die Diskussion über die orthodoxe Ehepraxis sei Teil der jahrhundertelangen Unionsbemühungen. „Das katholische Lehramt hat aber immer eine Übernahme dieser Praxis für unmöglich betrachtet, weil man nicht sieht, wie sie mit der Weisung Jesu in Übereinstimmung gebracht werden kann.“

Kardinal Müller (und Gunther Maria Michel) hat recht. Sich in diesem Punkt über die klaren Worte Jesu Christi hinwegzusetzen würde die Kirche nicht nur in den Augen der Gläubigen ihre Autorität verlieren lassen. Die würden sich allerdings früher in den April geschickt vorkommen.
Natürlich ist es schwierig für die Geistlichkeit, die Kirchenstrafe auch durchzusetzen. Hier scheint die vor rund 100 Jahren vom heiligen Papst Pius X. geförderte häufige Kommunion, die nach dem Konzil zu einer Art allgemeinen "Essenfassens" verkommen ist, etwas problematisch.

Christoph Heger
02:37

2.4 Ioannes Paulus II.
by irapuato on 2.4.14

Zu den jüngsten Heiligsprechungen wage ich als nicht kompetenter Laie nur zu sagen, daß sie wohl tatsächlich einige "Merkwürdigkeiten" aufweisen im Vergleich zu früher geltenden Regelungen.
Aber der hier wieder anklingenden Behauptung, daß der islamische Allah dasselbe sei wie der christliche Gott, habe ich hier schon widersprochen und tue es erneut. Das ist eben eine völlige Verkennung der islamischen Gotteslehre, für die - um es auf eine kurze Formel zu bringen - Allah so eine Art allmächtiger Teufel ist. Es tut nichts zu Sache, daß die arabischen Christen auch Gott arabisch "Allah" nennen (allerdings in der Regel mit einem bei den Muslimen unüblichen Zusatz). Auf die sprachliche Bezeichnung kommt es überhaupt nicht an.

Christoph Heger

Schwein im Schaufenster: Moslems schüchtern Metzger ein
KÖLN. Jugendliche Moslems haben in Köln mehrere Metzger eingeschüchtert, die zur Dekoration Plastik-Schweine in ihre Schaufenster gestellt hatte. „Sie kamen immer in einer größeren Gruppe. Sie haben geflucht und sagten, sie fühlten sich als Muslime von dem Schwein provoziert“, sagte einer der Betroffenen dem Kölner Express. Dabei sei er auch übel beleidigt worden. Die Schweine wurden mittlerweile entfernt.
Volltext

@GMM und Ottov.Freising,
Das ist verwunderlich, daß ausgerechnet Schweden, wo die herrschenden Kreise jede Kritik an deren (Massen-)Einwanderungspolitik intrigant verfolgen, ausgerechnet einer Familie von christlich gewordenen Iranern Asyl verweigern.
Mir sind eine Reihe Fälle von solchen vom Islam zum Christentum Bekehrten bekannt, die aber sämtlich glimpflich ausgegangen sind. Einer mußte in Holland vor Gericht ziehen, um Asyl zu erhalten. Ein anderer hat schon vor 20 Jahren in Deutschland sofort Asyl erhalten.
Es ist wohl allmählich bekannt, daß sich alle vier Rechtsschulen des sunnitischen Islams und auch der schiitische Islam jedenfalls so weit einig sind, daß der männliche, erwachsene und geistig gesunde "Abtrünnige" hinzurichten ist.
Da kann mich sich ja vorstellen, daß nicht wenige, um eine skandalträchtige Hinrichtung zu vermeiden, als "nicht geistig Gesunde" in Anstalten für Geisteskranke verschwinden bzw. von ihren Familien dahin abgeschoben werden.
Aber auch wer hierzulande Aufnahme gefunden hat, ist nicht ganz in Sicherheit. Mir sind Fälle bekannt, wo Frauen oder Mädchen in einem polizeilichen Schutzprogramm leben, um vor ihren - die "Ehre" verlangt es - mordlustigen Familien geschützt zu sein.

Christoph Heger
05:37

Pfr. Milch - Über das Wesen der Wahrheit.
Impulsvortrag.

Gunther Maria Michel hat seine Frage an "Rückkehr-Ökumene" gerichtet, der auch schon gut darauf geantwortet hat. Trotzdem möchte ich - ganz untheologisch - dazu auf etwas verweisen: Wenn wir tatsächlich annehmen müßten, daß alle diese Menschen trotz allem letztlich in eine Ewigkeit der Verzweiflung versinken werden, würde sich bei aller bewußten Annahme tief im Herzen des Gläubigen der Zweifel an der Güte und Gerechtigkeit einnisten.

Christoph Heger

Päpstliche Bibelkommission: Bibeltreue ist gefährlich!
Von Thomas Schirrmacher
Die Päpstliche Bibelkommission erhob 1993 in ihrem Sendschreiben ‚Die Interpretation der Bibel in der Kirche ‘ [1] die historisch-kritische Methode in kanonischen Rang, billigte damit auch alle aus ihr hervorgegangenen Methoden wie etwa auch die feministische Exegese, verurteilte aber die evangelikale Schriftauslegung als einzige als dumm und gefährlich. [2] Zur historisch-kritischen Methode heißt es:
„Die historisch-kritische Methode ist die unerläßliche Methode für die wissenschaftliche Erforschung des Sinnes alter Texte. Da die Heilige Schrift als ‚Wort Gottes in menschlicher Sprache‘, in all ihren Teilen und Quellen von menschlichen Autoren verfaßt wurde, läßt ihr echtes Verständnis diese Methode nicht nur als legitim zu, sondern es erfordert auch ihre Anwendung.“ [3]
In dem vom Papst autorisierten Sendschreiben werden ungezählte Auslegungsmethoden beschrieben und gewürdigt, das heißt es wird auch dort …

Lieber Gunther,
da gibt es, glaube ich, gar keine Meinungsverschiedenheit zwischen uns.
Mit dem von Dir angeführten Beispiel des Jahres 70 kann - und wird, so weit ich weiß, auch - genau anders herum argumentiert werden: Wenn zum Beispiel die Apostelgeschichte erst nach dem Jahr 70 verfaßt worden wäre, müßte Lukas ja ziemlich gedankenlos gewesen sein, daß er dieses Ereignis nicht als Bestätigung der Prophezeiungen Jesu gewürdigt und die seine Apostelgeschichte ohne dramatischen Schlußakkord beendet hat.
Es ist natürlich auch lächerlich, wenn die historisch-kritische Methode alles für unhistorisch und unglaubwürdig hält, wenn dabei von Wundern berichtet wird. Diese Pseudo-Naturwissenschaftler haben noch nicht begriffen, was Eugen Wigner, ein Jude aus Ungarn und Träger des Nobelpreises für Physik, einmal mit der gebotenen Klarheit und Kürze gesagt hat: Gegenstand der Naturwissenschaft ist nicht die Natur, sondern das Regelmäßige in der Natur. Sie kann kein Urteil darüber abgeben, ob es nicht auch in der Natur Unregelmäßiges gibt. Diese Aussage ist unbestreitbar, denn die exakten Naturwissenschaften berücksichtigen erklärtermaßen nur das, was im Experiment immer wieder wiederholbar ist.
Also, was an der historisch-kritischen Methode zu rügen ist, sind gewisse unkritisch vorausgesetzte Annahmen.

Christoph Heger

Papst applaudiert: "neue Wege" für Bigamisten
Am Donnerstag referierte der liberale Kardinal Walter Kasper (80) über Ehebrecher. Er wünscht sich zu geschiedenen Wiederverheiraten „neue Wege“, wie der Vatikanist Andrea Tornielli über den Vortrag berichtet. Auch das Konzil sei bereits neue Wege begangen, so Kapser. Gleichzeitig will er – auf sophistischer und nicht wirklicher Ebene - die Unauflöslichkeit der Ehe nicht antasten. Kasper will keine billigen Lösungen. Er stellt sich vor, dass Geschiedene nach einer Bußzeit wieder zu den Sakramenten zugelassen werden können. Das Problem: Auch nach der Bußzeit besteht noch das aufrechte Eheband mit dem Partner, was jede weitere Ehe oder eheliche Beziehung mit einer anderen Person ausschließt. Dem Kardinal geht es um Wiederverheiratete, die „leiden“. Sie sollen am Leben der Kirche teilhaben können. Das Leiden der Scheidungswaisen erwähnte er nicht.
Schließlich emotionalisierte der Kardinal den Fall eines offenbar unschuldig verlassenen Partners …

BingO,
ich erinnere mich, gelesen zu haben, daß der Nebensatz in Mt 19,9 als philologisch schwierig gilt und Lösungen in dem Sinne vorgeschlagen wurden, ihn in dem Sinne zu lesen, daß auch eine Ausnahme von wegen Ehebruchs nicht gilt.
Das könnte damit im Zusammenhang stehen, daß es wohl eine rabbinische Tradition gibt, daß der Messias bei seiner Ankunft die Möglichkeit der Ehescheidung abschaffen werde. So jedenfalls nach Aussage des mir bekannten Dr. Dr. Helmut Waldmann, der israelische Professer Gershensohn in einem Gespräch mit ihm.

Christoph Heger

Päpstliche Bibelkommission: Bibeltreue ist gefährlich!
Von Thomas Schirrmacher
Die Päpstliche Bibelkommission erhob 1993 in ihrem Sendschreiben ‚Die Interpretation der Bibel in der Kirche ‘ [1] die historisch-kritische Methode in kanonischen Rang, billigte damit auch alle aus ihr hervorgegangenen Methoden wie etwa auch die feministische Exegese, verurteilte aber die evangelikale Schriftauslegung als einzige als dumm und gefährlich. [2] Zur historisch-kritischen Methode heißt es:
„Die historisch-kritische Methode ist die unerläßliche Methode für die wissenschaftliche Erforschung des Sinnes alter Texte. Da die Heilige Schrift als ‚Wort Gottes in menschlicher Sprache‘, in all ihren Teilen und Quellen von menschlichen Autoren verfaßt wurde, läßt ihr echtes Verständnis diese Methode nicht nur als legitim zu, sondern es erfordert auch ihre Anwendung.“ [3]
In dem vom Papst autorisierten Sendschreiben werden ungezählte Auslegungsmethoden beschrieben und gewürdigt, das heißt es wird auch dort …

Wiewohl mir die Übertreibungen der Anwender der "historisch-kritischen Methode" nicht ganz unbekannt sind, halte ich die Vernachlässigung dieser Methode für falsch, zumal ich seit langem verfolge, wie aufklärend sie in der Koran- und Frühislamforschung ist, nachdem man sie dort jahrzehntelang in geradezu unverständlichem Maße vernachlässigt hat. Tatsächlich scheint sie mir auch in der AT- und NT-Auslegung zur Absicherung der faktischen Grundlagen einer dann einsetzenden theologischen Auslegung unentbehrlich.
Ich darf dazu auf ein hier schon einmal diskutiertes Beispiel verweisen. Seit den Tagen der Spätantike ist die kirchliche Lesung von Isaias 7:14 im Sinne von "Siehe, die Jungfrau wird empfangen ..." bestritten worden. Tatsächlich hat aber die "historisch-kritische Methode", also semitische Philologie und Archäologie, diese Lesung bestätigt. Wie hätte man sie sonst bestätigen können?

Christoph Heger

Papst Franziskus: Alte Messe ist nur eine Mode
Gestern empfing der Papst die tschechischen Bischöfe zum Ad-Limina-Besuch. Darüber berichtete Erzbischof Jan Graubner von Olomouc der tschechischen Abteilung von Radio Vatikan. Die Bischöfe sprachen jene Gläubigen an, die der Alten Messe verbunden sind. Der Papst erklärte, dass er verstehen könne, dass die „alte Generation“ zu dem zurückkehre, was sie erfahren habe. Doch er könne nicht verstehen, dass die junge Generation zur Messe aller Zeiten zurückkehren wolle.
Wenn er gründlicher darüber nachdenke, findet Franzikus, dass die Alte Messe eher „eine Art Mode“ sei: „Und wenn es eine Mode ist, dann ist es eine Angelegenheit, die nicht so viel Aufmerksamkeit benötigt. Es ist notwendig, einige Geduld und Freundlichkeit gegenüber Leuten zu zeigen, die an einer bestimmten Mode hängen. Aber ich halte es für sehr wichtig, dass wir tief in Dinge hineingehen, denn, wenn wir nicht tief gehen, kann uns keine liturgische Form – diese oder jene – retten.“ …

Erst jetzt habe ich Gelegenheit, von dieser neuen Ungeheuerlichkeit von Papst Franziskus zu erfahren. Sie erinnert mich, daß Papst Paul VI. seinerzeit einmal das Verlangen nach der überlieferten Liturgie der lateinischen Kirche als eine "respektlose Nostalgie" bezeichnete. Man muß nur das Modewort "Nostalgie" in vertrautes Deutsch übersetzen, um zu begreifen, daß hier jemand, der Menschen aus ihrer Heimat vertrieben hat, über ihr "Heimweh" lamentierte.
Im übrigen ist es natürlich Unsinn, daß nur Ältere an der alten Liturgie hingen. Man braucht nur gelegentlich eine Messe der Petrus- oder PIusbrüder zu besuchen, um das Ausmaß kennenzulernen, in dem auch junge Menschen von der überlieferten Meßform angezogen werden.

Christoph Heger

Neues aus dem Regime von Sodom und Gomorrah: Maas will Adoption für Homosexuelle erleichtern
Maas will Adoption für Homosexuelle erleichtern
Die Regierung setzt ein Karlsruher Urteil um: Schwule und Lesben dürfen ein von ihrem Partner bereits adoptiertes Kind nachträglich adoptieren. Weiter gehende Rechte hat die Union verhindert.
Volltext
Bildquelle

Cyprian irrt. Zur Zeit fordert m.W. niemand die Rückkehr zum alten § 175 StGB. Aber selbst wenn das jemand täte, so wäre eine solche Absicht unbedingt im Rahmen des Grundgesetzes. Es hat immerhin ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts gegeben, das bestätigte, daß der seinerzeitige § 175 StGB nicht im Gegensatz zum Grundgesetz steht.

Christoph Heger

Kommentare

Das ist stark! Ich weiß nicht mehr, was ich sagen soll.

Christoph Heger

Pfr. Hartmann: "Die Marienverehrung bleibt, aber konkrete Frauen sind noch interessanter".
"Liebe Freunde und Bekannte,
ich darf mit dieser Notiz nochmals darauf hinweisen, dass ich in der SWR-Sendung "Nachtcafé" am Freitag, den 10. Januar, um 22.00 Uhr Gast bei Wieland Backes bin zum Thema "Es ist nie zu spät!". Ich werde dort vorgestellt als ein Priester, der sich "nach 19 Jahren endlich zu seiner Tochter bekennt". Die Sendung ist danach auch online einzusehen unter www.swr.de/nachtcafe/ (ab 52:50 min)
Mit meiner deutlichen Zölibatkritik ("Anachronismus, der vielen Menschen und der Kirche schadet") möchte ich nicht den Sinn und die Glaubwürdigkeit des zölibatären Lebens vieler Ordensleute und Priester, die sich an eine geistliche Regel halten, in Frage stellen. Sinn und Glaubwürdigkeit würden aber weit mehr aufleuchten können, wenn die Zölibatsverpflichtung der Weltpriester offen gestellt würde. Viele Mitbrüder leiden unsäglich unter der Einsamkeit, der sie sich in jungen Jahren aus …

Als Nicht-Zölibatär halte ich den Mund zum Thema Zölibat - mit Ausnahme einer Bemerkung: Es sieht doch ganz so aus, als seien die "Jubelperser", die uns immer wunderbare "Aufbrüche" der Kirche aufgrund des jüngsten Konzils verheißen haben, ziemlich verlegen angesichts der Tatsache, daß die so viel bessere "erneuerte" Kirche nicht mehr wie früher junge Männer zum Priestertum mitsamt Zölibat anzieht.
Eine Frechheit ist allerdings die Behauptung, daß "konkrete" Frauen - zu denen offenbar die sel. Jungfrau und Gottesmutter Maria nicht gezählt wird - "noch interessanter" seien als letztere. Bei ähnlichen Frechheiten gegenüber der Marienverehrung pflege ich zu vermuten, daß das merkwürdige Eunuchen sein müssen, die nicht einmal diese Frau lieben.

Christoph Heger

Betrug + Geldgier = Die Warnung
Wie eine irische PR-Dame die Welt narrt – Was genau verbirgt sich hinter „Die Warnung“ und der angeblichen Prophetin „Mary Divine Mercy“? Von Michael Hesemann
„Sie fragten (Jesus): Meister, wann wird das geschehen (die Endzeit) und an welchem Zeichen wird man erkennen, dass es beginnt? Er antwortete: Geb Acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist da. – Lauft ihnen nicht nach.“ (Lk 21, 7-8)

Seit Monaten sind die Botschaften der „Warnung“ ein Thema bei vielen kirchentreuen Christen, an manchen Gebetsstätten und Wallfahrtsorten haben sich ihre Anhänger bereits so breit gemacht, dass Bücher über den amtierenden Papst Franziskus als Ladenhüter gelten. Für sie endete das Papsttum, das Zeitalter der Kirche, mit dem Rücktritt Benedikts XVI. Franziskus halten sie für den „falschen Propheten“, der dem Antichristen vorausgeht. Denn wir leben, so sind sie überzeugt, in der letzten Phase …

Der Wunsch, Jesus Christus auch einmal im eigenen Land gehabt zu haben, treibt vielfach Blüten, mitunter durchaus hübsche - wie zum Beispiel diese, die ich anläßlich eines Ferienaufenthalts in der Bretagne kennenlernte:
Die keltische Götterwelt hat wohl auch eine Göttin Ana enthalten. Sie wurde bei der Christianisierung des Landes mit der hl. Anna, der Mutter der sel. Jungfrau Maria, also der Großmutter Jesu, identifiziert, die dann natürlich ihren Lebensabend in der Bretagne verbrachte. Also war Jesus auch in der Bretagne, um sich vor seinem Leiden von seiner Großmutter zu verabschieden.
Auf eine so hübsche Geschichte muß man erst mal kommen!

Christoph Heger

Seit 14 Jahren existierende Alte Messe in Maria Maggiore abgschafft
Seit letzten Samstag ist eine monatliche Alte Messe in der Päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore abgeschafft. Das berichtet „Chiesa e post concilio“. Die Messe wurde in der Seitenkapelle Cappella Cesi immer am ersten Samstag im Monat – dem Herz Mariä Sühnesamstag – zelebriert. Der Verantwortliche der totalitären Maßnahme ist der Erzpriester der Basilika, Kardinal Santos Abril y Castelló. Der Kardinal war von 2000 bis 2003 Päpstlicher Nuntius in Argentinien und gilt als enger Freund von Papst Franziskus.

Ich bin entsetzt. Selbst 1974, in den finsteren Zeiten Papst Paul VI., konnte ich in Rom erleben, wie ein (anscheinend) höherer Kleriker die alte Messe in Santa Maria Maggiore las. Und nun das! So offensichtlich gegen Sinn und Intention der von Papst Benedikt erlassenen Regelung!
Prof. Wessel und Dr. Gunther Maria Michel haben auf die Aporie hingewiesen; ich nenne stichwortartig: Verstoß gegen das kanonische Recht, Verdacht häretischer Lehren, ein häretischer Papst ist kein Papst mehr - nur: Wer hat die Autorität, ein Urteil zu fällen, das die nicht theologisch und kanonistisch gebildeten Gläubigen zu einer Entscheidung ermächtigt?

Christoph Heger
25:08

Urbi et Orbi.
Weihnachten 2013 (25. Dezember)

Eines dürfte wohl klar sein: Ohne den Erzbischof Lefèbvre und die von ihm gegründete Piusbruderschaft wäre der Versuch, die jahrhundertealte Liturgie der lateinischen Kirche, die "alte Messe", zu vernichten, wohl nicht zu vereiteln gewesen.

Christoph Heger
25:08

Urbi et Orbi.
Weihnachten 2013 (25. Dezember)

vonLöwensteins Vorwurf der "unqualifizierte[n] Hetze" gegen eine[n] wolkig so genannte "gewisse User(IN) fällt in Anbetracht seiner Unsachlichkeit auf ihn zurück.
Zum Beispiel: Was ist der angeführte "Geist der Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil". Handelt es sich beim ihm tatsächlich um den Heiligen Geist, der nach einem bekannten Scherzwort sehr wohl auf diesem Konzil anwesend war, insofern er jede Dogmatisierung verhindert hat.

Christoph Heger

Jungfrauengeburt
Zwar glauben immerhin drei von vier US-Bürgern an die Jungfrauengeburt – interessanterweise bis zu einem gewissen Grad sogar religions- bzw. weltanschauungsübergreifend (so glaubt etwa ein Drittel aller Konfessionslosen daran), doch die Sache ist heute schwer vermittelbar. - jobo72.wordpress.com/2013/12/20/jungfrauengeburt-2
JoBo

Was soll diese Unfugsvokabel "schwer vermittelbar"? Die Lehre der katholischen Kirche ist eindeutig: Die Mutter unseres Herrn und Gottes Jesu Christi hat ihn jungfräulich empfangen, blieb bei seiner Geburt Jungfrau und blieb es Zeit ihres Lebens. Man kann sie annehmen oder - unter Verlust seiner ewigen Seligkeit - ablehnen. Da gibt es nichts zu "vermitteln".
Wohl kann und sollte man ein alltägliches Hindernis für den Glauben endlich aus dem Wege räumen: daß all dies "biologisch unmöglich" sei. Der (jüdisch-ungarische) Nobelpreisträger für Physik Eugen Wigner hat es einmal klar gesagt: Der Gegenstand der Naturwissenschaft ist nicht die Natur, sondern lediglich das Regelmäßige der Natur; eine Aussage, ob es in der Natur auch das Unregelmäßige gebe, ist ihr schlechterdings nicht möglich. Das ist so trivial - man bedenke nur die konstitutive Rolle der jederzeitigen Wiederholbarkeit des Experiments -, daß man sich wundert, wieso nicht jeder halbwegs gescheite Pennäler darauf kommt und es eines Nobelpreisträgers bedurfte.